Unsere Coaches Daria & Viktor nehmen dich mit auf die Loipe

Das dynamische Team mit der ehemaligen Langstreckenläuferin Daria Nauer und dem Marathonläufer/ Spitzensportler und Physiotherapeut Viktor Röthlin nehmen euch mit auf die Langlauf-Ski. Gerne möchten wir euch Daria und Viktor vorstellen und wieso es sich lohnt mit ihnen im Januar ins Wallis zu reisen.

 

Wie bist du als Langstreckenläuferin/ Marathonläufer zum Langlaufen gekommen?

Daria: Als Jugendliche war ich etliche Male mit dem Turnverein im Geschinen im Langlauflager. Allerdings waren wir damals nur mit den klassischen Skis unterwegs. Mein Mann hat mich dann Jahre später motiviert, es mit Skating auf den schmalen Latten zu versuchen. Als aktive Spitzenathletin war dies damals eine willkommene Alternativsportart. Leider liess die Technik sehr zu wünschen übrig und ich musste sehr viel Kraft aufwenden, um vorwärts zu kommen.

 

Viktor: Während meiner Karriere fand ich kaum Zeit zum Langlaufen, da ich den Winter über immer in Kenia trainierte. Seit meinem Rücktritt vom Spitzensport, geniesse ich den Winter in der Schweiz nun in vollen Zügen. Und als Ausdauerjunkie, hat es mir natürlich den Ärmel beim Langlaufsport sofort reingezogen.

 

Welche Entwicklung hast du in den letzten Jahren im Langlaufsport beobachtet?

Viktor: Waren vor sieben Jahren noch vor allem Erwachsene auf der Loipe unterwegs, sehe ich immer mehr auch Kinder und Jugendlichen mit den schmalen Latten an den Füssen. Und so betreiben, nebst Ski Alpin, neu auch meine Kinder Luna (9) und Ben (7) diese coole Sportart. Und ganz allgemein ist die Zunahme von Langläuferinnen und Langläufer enorm. War man früher die Ausnahme, ist es heute schon fast komisch, wenn man diese Sportart nicht ausübt.

 

Daria: Baumwollkleider, wie wir sie als Jugendliche trugen (und dabei fast erfroren), sind definitiv keine mehr anzutreffen. Großartige, atmungsaktive Materialien erleichtern bei kalten Temperaturen das Langlaufen. Auch Ski – und Schuhtechnisch ist heute ein sehr hohes Niveau erreicht worden.

 

Wieso sollte ich Langlauf/ Skating versuchen?

Daria: Für diverse Sportarten wie Laufen, Biken usw. bietet Langlaufen einen idealen Ausgleich. Gerade bei Läufern hat das Skaten im Winter sich zu einer guten Ergänzungstrainingsart entwickelt. Mit Langlaufstunden zu Beginn des Winters und einer Auffrischung der Technik, macht das Langlaufen aber noch viel mehr Spass und der Fun – und Trainingseffekt ist noch grösser.

 

Viktor: Weil man damit die wunderschönen Winterlandschaften der Schweiz noch viel intensiver erleben kann. Wichtig ist aber eine gute Technik. Selbst lief ich vor sieben Jahren mal drauflos, was rückblickend ein Fehler war. Langlauf, in der Klassischen- wie in der Skating-Technik ist sehr anspruchsvoll. Das A und O ist das saubere auf dem Ski stehen. Erst wenn man richtig gleitet, macht es Spass. Und darum sollte man die ersten Jahre ganz viel Zeit in die Technik investieren. Mittlerweile laufe ich anfangs Saison grösstenteils ohne Stöcke. Dies zwingt mich, richtig gut auf dem Ski zu stehen.

Auf was können sich unsere Teilnehmer/innen in den 4 Tagen Langlauf Goms mit dir freuen?

Viktor: Selbst konnte ich mit Daria meine Technik enorm verbessern. Darum freue ich mich darauf, die Technikeinheiten welche sie mit den Teilnehmer/innen macht, auf der Loipe umzusetzen. Und wenn es die Schneeverhältnisse zulassen, geht’s auf meine Goms-Spezialrunde fern ab von der Piste.

 

Daria: Mit diversen Koordination – und Technikübungen üben wir, sicher auf den schmalen Latten zu stehen, damit das Langlaufen von Anfang an Spass macht. Zudem sind 4 Tage in der Gomser Winterlandschaft wie eine Woche Ferien…. Erholung pur!

 

Was war dein schönster Winter-Moment in den Schweizern Bergen?

Daria: Anfang März war ich mit zwei Kolleginnen skatend unterwegs von Münster Richtung Oberwald. Da die Sonne im März schon sehr kräftig scheint und die Temperaturen aus dem Minusbereich herausklettern, schmilzt die oberste Schneeschicht und gefriert nachts wieder. Nach einigen Tagen bildet sich Firnschnee. Auf diesem liess es sich wunderbar quer durch die Landschaft laufen – es war zum «Gränne» schön !

 

Viktor: Dieser war im Goms. Ich war an einem Tagesseminar im Wallis und sass den ganzen Tag drinnen. Abends auf dem Heimweg machte ich einen Stopp in Münster. Dank Vollmond brauchte ich nicht einmal meine Stirnlampe und lief ich von Münster nach Oberwald, ganz runter nach Niederwald und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. 40km Natur pur, nur ich, der knirschende Schnee und ein Mondschattenlichtspiel wie im Märchen.